Vaterschaftstest

Frequently Asked Questions

VATERSCHAFTSTEST

WARUM soll ein VS-Test durchgeführt werden?
Sie sind sich Ihrer VS nicht sicher.
Sie wollen Ihre Verwandtschaftsverhältnisse abklären.
Sie wollen Gewißheit.

Wird eine Blutprobe für die Untersuchung benötigt?
Nein, es genügen Mundschleimhautzellen.

Wie werden die Proben entnommen?
Mit einem sterilen Wattestäbchen wird Mundschleimhaut an der Wangeninnenseite abgestrichen. Diese Probenentnahme können Sie in unserem Labor oder bei sich zu Hause durchführen (siehe Probenentnahme und Testset).
Für ein gerichtsverwertbares Gutachten müssen Sie die Probenabnahme bei einem Arzt, Notar oder Rechtsanwalt durchführen, um die Proben- und Personenidentität sicherzustellen.

Ist der Test schmerzhaft?
Nein, in keinster Weise, da mit einem sterilen Tupfer die Zellen gewonnen werden.

Ab welchem Alter funktioniert dieser Test?
Bereits ab Geburt ist dieser Test einsetzbar.

Wer führt den Test durch?
Die eingehenden Proben werden bei DNAPRO GmbH im eigenen Labor von Molekulargenetikern untersucht und nicht verschickt.

Wie lange dauert die Erstellung des DNA-Profils?
Das Ergebnis liegt innerhalb 5 Tage nach Testbeginn vor.

Muss die Mutter in die Untersuchungen miteinbezogen werden?
Grundsätzlich muss die Mutter nicht untersucht werden. Für die biostatistische Berechnung der Vaterschaftswahrscheinlichkeit bzw. bei einer Ausschlusskonstellation ist die Interpretation der Resultate einfacher, wenn auch Proben der Mutter analysiert werden.

Wie ist die Aussagekraft eines VS-Tests?
Mit den von uns eingesetzten Methoden wird üblicherweise eine VS-Wahrscheinlichkeit höher als 99,99% erreicht, womit bei weitem der vom Gericht geforderte Wert von 99,73%, erzielt wird, ab dem für das Gericht die Vaterschaft als praktisch erwiesen gilt.
Bei der VS-Wahrscheinlichkeit können aus prinzipiellen Gründen (Biostatistik, eineiige Mehrlinge) nie 100% erreicht werden.
Ausschlüsse werden mit 100% formuliert, wenn bei mindestens 2 von den 15 untersuchten STR-Systemen ein Ausschluss vorliegt.

Kann das Ergebnis verfälscht werden?
Wenn sich die Probenspender an die Anleitung zur Probenabnahme (keine Nahrungsaufnahme, kein Stillen vor Probenabnahme, vorsichtiges Umgehen mit den Tupfern, etc.) halten und am Auftragsformular wahrheitsgemäß vermerken ob ein enger Verwandter des Putativvaters (Bruder, Vater, Sohn) auch als Vater in Frage kommen könnte und weiters angegeben wird ob bei den zu untersuchenden Personen eine Knochemarkstransplantation vorgenommen wurde, sind die Unklarheiten weitestgehend ausgeräumt.
Nach Probeneingang stellen wir durch langjährige Erfahrung, geschultes akademisches Personal, modernste Geräte, aufliegende Verfahrensanweisungen und durch das Mitanalysieren von Kontrollproben, sowie durch externes Qualitätsmanagement (Teilnahme an Ringversuchen) sicher, dass es zu keiner Ergebnisverfälschung kommt.

Wie zuverlässig ist der Test?
Die bei Abstammungsbegutachtungen eingesetzte Methode der STR-Typisierung (Mikrosatellitentechnik) ist weltweit der absolute Goldstandard, wird viele Millionen Male verwendet und auch von international anerkannten Institutionen wie das FBI oder Interpol verwendet.

Wie wird die Vertraulichkeit der Klienten-Daten und der Datenschutz sichergestellt?
Ihre Proben werden sofort nach Eingang mit einem alphanumerischen Code versehen, also anonymisiert und nur mehr in dieser Form durch die Laborabläufe geschleust.
Die einzige Person, die diesen Code den Klientendaten zuordnen kann, ist der Laborleiter, ein erfahrener Molekulargenetiker und Gerichtssachverständiger, der schon alleine aufgrund seiner gutachterlichen Tätigkeit und der Standesregeln für Sachverständige zur absoluten Verschwiegenheit verpflichtet ist.

Ist der Test auch bei Gericht verwertbar?
Falls die Probenherkunft und die Personenidentifikation (Foto, Fingerabdruck, Unterschriftenkontrolle und Bezeugung der Probenentnahme) sichergestellt ist, kann das von uns erstellte Privatgutachten bei Gericht als Beweis eingebracht werden.
Nach geltender Judikatur obliegt es aber dem Richter, der der freien Beweiswürdigung unterliegt, dieses Privatgutachten im Verfahren zuzulassen oder eben nicht.

Gibt das erstellte DNA-Profil Auskunft über das Erbgut?
Nein. Die untersuchten DNA-Abschnitte enthalten keinerlei Informationen über Krankheiten, Anlagen oder sonstige Eigenschaften.
Wir erfahren lediglich Ihr Geschlecht, da einer der verwendeten 16 Marker das Geschlecht bestimmt. Das dient beim Probendurchlauf als zusätzliche Kontrolle und steigert so die Ergebniszuverlässigkeit.

Wie funktioniert ein Vaterschaftstest?
Das DNA-Profil einer Person stammt je zur Hälfte von seinen leiblichen Eltern.
Aus den eingeschickten Proben wird die DNA isoliert, in einem speziellen Verfahren, der sog. PCR (Polymerase Chain Reaction) vervielfältigt und anschließend analysiert. Nähere Informationen und Details entnehmen Sie bitte der Broschüre – Wie funktioniert ein Vaterschaftstest?

 

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